Vor ungefähr 4 Jahren kam Minimalismus still und heimlich in mein Leben. In den ersten Schritten hat dies dazu geführt, dass ich Dinge aussortiert und meinen Besitz verkleinert habe. Der weit aus größere Effekt war jedoch was Minimalismus in meinem Kopf ausgelöst hat. Minimalismus hat mir auf materieller Ebene einen Parallelweg zum Kapitalismus aufgezeigt. Und mit der Zeit merkt man, dass dieser Weg nicht mit den Dingen aufhört. Ich habe immer mehr bemerkt, dass man anders sein darf, als einem die Welt vorschreibt, genauso wie man auch nicht alles besitzen muss was einem die Welt vorschreibt. Ich habe gelernt nach rechts und nach links zu schauen und auch alternative Wege in betracht zu ziehen, beziehungsweise sie überhaupt wahrzunehmen. Wenn man sich bei jedem Ding frägt, ob es einen glücklich macht muss man sich das irgendwann auch zu seinem eigenen Leben fragen.